Unsere Schutzkonzepte bündeln alle Maßnahmen zur Prävention und zum Umgang mit interpersoneller Gewalt, einschließlich sexualisierter Gewalt. Sie verbinden klare Werte mit konkreten Handlungsleitlinien für den gesamten Verein.
Der Aufbau folgt einer klaren Struktur: ein verbindliches Basiskonzept, ergänzende Themenmodule für spezifische Bereiche sowie praxisnahe Vertiefungen für die konkreten Tätigkeitsfelder und -orte.
Basiskonzept
Grundlage unseres Schutzes: Haltung, Regeln und Vorgehen im Verdachtsfall.
Sport und Gemeinschaft leben von Vertrauen, Respekt und gegenseitiger Verantwortung. Dieses Schutzkonzept beschreibt, wie wir als TG Herford sichere Räume gestalten und wie wir gemeinsam Verantwortung für den Schutz vor interpersoneller Gewalt einschließlich sexualisierter Gewalt übernehmen.
Es richtet sich an alle, die Teil unseres Vereins sind – Kinder, Jugendliche, Eltern, Übungsleitungen, Ehrenamtliche und hauptamtlich Tätige. Es schafft Klarheit darüber, wofür wir stehen, welche Regeln gelten und wie wir handeln, wenn Unsicherheiten oder Verdachtsmomente auftreten.
Dieses Dokument soll Orientierung geben, Sicherheit schaffen und Transparenz ermöglichen. Es lädt dazu ein, Verantwortung nicht als Belastung, sondern als Teil einer starken und achtsamen Vereinskultur zu verstehen.
Die Themenmodule konkretisieren das Basiskonzept für unterschiedliche Bereiche unseres Vereins. Sie greifen typische Situationen, Risiken und Verantwortungsbereiche auf und übersetzen diese in klare Leitlinien und Handlungsstandards.
So stellen wir sicher, dass Schutz in allen Fachabteilungen und Fachbereichen verbindlich und praxisnah umgesetzt wird.
Bildungs- & Betreuungssettings
Schutz in pädagogischen Angeboten wie z.B. OGS, Kita und Ferienangeboten.
Die Appendices bilden die praxisnaheste Ebene unseres Schutzkonzepts. Hier werden Schutzanforderungen konkret auf einzelne Standorte, Sportarten und Tätigkeitsfelder übertragen.
Sie entstehen in enger Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen und Fachbereichen und spiegeln die realen Bedingungen vor Ort wider. Dadurch werden allgemeine Regelungen aus dem Basiskonzept und den Themenmodulen gezielt ergänzt und weiter konkretisiert.
Das Schutzkonzept verstehen wir als lebenden Prozess. Deshalb werden die Appendices kontinuierlich weiterentwickelt, ergänzt und angepasst – mit dem Ziel, Schutz im Verein so konkret, wirksam und alltagsnah wie möglich zu gestalten.
TG HOPS
Wird aktuell in Zusammenarbeit mit der Kita entwickelt.
TG SWIM
Wird aktuell in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich entwickelt.
Kontaktaufnahme
Konkretisierte Rollen und Zuständigkeiten als Teil des Basisschutzkonzeptes.
Fallbezogene Expert*innen können situativ hinzugezogen werden.