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Herforder Judoka kämpfen in Bottrop um den Titel

Bei den Westdeutschen Vereinsmannschaftsmeisterschaften am 18. Mai in Bottrop kämpften 16 Mannschaften um den Titel des besten U16-Jungen-Teams in NRW. Als einzige Mannschaft aus dem Bezirk Detmold war eine Kampfgemeinschaft der Herforder Judovereine PSV Herford und TG Herford am Start.

Trainer Robert Maaßen (TG Herford) fuhr mit einem hoch motivierten achtköpfigen Team nach Bottrop - auch wenn die Herforder die leichteste der fünf Gewichtsklassen nicht besetzen konnten und daher bei jedem Mannschaftskampf schon von vornherein einen Punkt im Rückstand waren.

Die erste Begegnung gegen eine starke Kampfgemeinschaft aus Bonn und Walheim - den späteren Turniersieger - endete für die Ostwestfalen mit einer deutlichen 0:5-Niederlage. Davon ließen sich die Herforder Judoka aber nicht entmutigen und zeigten in ihrem ersten Trostrundenkampf gegen Dortmund/Iserlohn mit vier vorzeitigen Siegen ihre Klasse. Im folgenden Kampf wartete mit Bottrop/Bevergern ein ebenbürtiger Gegner - das spiegelte sich auch im Ergebnis von zwei gewonnenen und zwei verlorenen Kämpfen wieder. Aufgrund der nicht besetzten Gewichtsklasse verloren die Herforder den Mannschaftskampf aber mit 2:3 und schieden aus dem Turnier aus.

Trotzdem zog Trainer Robert Maaßen ein positives Fazit: "Ich habe heute nicht nur starke Einzelkämpfe gesehen, sondern vor allem auch eine tolle Mannschaftsleistung. Die Jungs haben gezeigt, dass sie sich vor den starken Mannschaften aus Ruhrgebiet und Rheinland nicht verstecken müssen."

Das Bild zeigt die Herforder Judoka mit Trainer Robert Maaßen.

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