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Dreimal Edelmetall in Witten

 Simon Kühn (l.) und Lenard Klingenberg

Beim Westfalen-Turnier in Witten ging die Turngemeinde Herford mit vier Kämpfern an den Start. Drei der Judoka kamen mit einer Medaille aus dem Ruhrgebiet zurück.

In der Altersklasse U18 besetzte die Turngemeinde die Gewichtsklasse bis 73 kg gleich doppelt. Devin und Sean Miller kämpften sich schnell und entschlossen ins Halbfinale durch, mussten sich dort aber technisch überlegenen Gegnern geschlagen geben. In ihren Kämpfen um die dritten Plätze konnten die Zwillinge dann aber wieder ihre Stärken ausspielen und sich die Bronzemedaillen sichern. Bei den unter 15-jährigen musste sich Simon Kühn, mit unter 50 kg der leichteste Herforder Kämpfer, nach einer Niederlage im ersten Kampf durch die Trostrunde kämpfen. Zwei weitere Begegnungen entschied er dann für sich, musste allerdings im abschließenden Kampf um Platz drei eine Niederlage einstecken und wurde Fünfter. Besser lief es für Lenard Klingenberg (-55 kg), der sich mit drei vorzeitigen Siegen in Folge ins Halbfinale kämpfte. In einem technisch anspruchsvollen Halbfinalkampf gelang es weder ihm noch seinem Gegner, bis zum Ende der dreiminütigen Kampfzeit eine Wertung zu erzielen, und es ging in die Verlängerung. Hier hatte Lenard die größere Ausdauer und holte sich nach mehr als vier Minuten die entscheidende Wertung. Im anschließenden Finalkampf gegen einen Gegner, der sein Halbfinale in weniger als einer Minute absolviert hatte, fand er dann zunächst nicht richtig in den Kampf und kassierte zwei Strafen, konnte aber schlussendlich eine Unachtsamkeit ausnutzen und sich die Goldmedaille sichern.

Die Bilder zeigen die TGH-Judoka Simon Kühn (l.) und Lenard Klingenberg (oben) sowie Sean (l.) und Devin Miller mit Coach Arne Stegemann (unten).

Sean (l.) und Devin Miller mit Coach Arne Stegemann

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