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CORONA INFO - Sport in vereinseigenen Anlagen

Ab Sonntag, den 15.08.2021 gelten leider wieder verschärfte Regeln für den Sportbetrieb. Unteranderem müssen alle Sporttreibenden in Innenräumen einen Negativtest- oder Immunisierungsnachweis vorzeigen. Nähere Informationen unter "Corona".

 

Unter dem Menüpunkt "Corona" findest Du unser FAQ zum Thema sowie die Regelungen für den Sportbetrieb während der Pandemie, unser digitales Sportangebot "Wir bewegen Dich!" und natürlich auch die Indoor-Angebote!

 

Unser Infocenter! steht dir bei Fragen telefonisch, per Mail und auch persönlich gerne zur Verfügung.

 

Ok, verstanden

Budo-Rundschreiben

Hier berichtet die Abteilungsleitungsleitung regelmäßig über aktuelle Ereignisse in der Budo-Abteilung.

18.06.2021 - Testnachweis-Pflicht

Liebe Eltern, liebe Judoka, liebe Ju-Jutsuka,

es vergeht keine Woche ohne Änderungen in der Corona-Schutzverordnung des Landes. Nach vielen Lockerungen in den letzten Wochen, die unser Training wieder möglich gemacht haben, gibt es nun mal wieder eine leichte Verschärfung:

Ab Montag braucht Ihr für die Teilnahme am Training wieder einen Nachweis über einen negativen Test, eine vollständige Impfung oder eine überstandene Infektion. Es ist also wieder alles wie letzte Woche.

Wir sehen uns auf der Matte
Robert

11.06.2021 - Wegfall der Testnachweis-Pflicht

Liebe Judoka, liebe Ju-Jutsuka, liebe Eltern,

ich habe von der Stadt die Information bekommen, dass wir ab morgen keinen Testnachweis mehr brauchen, um beim Training mitzumachen. Wir haben in der Abteilungsleitung länger darüber diskutiert, wie wir damit umgehen wollen. Tests sind weiterhin ein sehr gutes Werkzeug, um Infektionen zu erkennen und einzudämmen. Wir haben auf der Matte auch keine anderen Werkzeuge: Masken, Abstand, Training im Freien - all das funktioniert nicht gut. Deshalb sollten und wollen wir nicht auf Tests verzichten.

Wir erwarten, dass alle, die bei uns trainieren, sich regelmäßig testen - das heißt mindestens einmal, besser zweimal pro Woche. Ist der Test positiv, bleibt man zu Hause und informiert Kontaktpersonen (d. h. auch die eigene Trainingsgruppe). Ganz einfach. Es ist uns dabei egal, wie lange der letzte Test her ist, wenn ihr zum Training kommt. Wir wollen auch keinen Nachweis haben. Und es ist egal, ob ihr in der Schule getestet werdet, über euren Arbeitgeber, ob ihr zu einer Teststelle geht oder euch im Supermarkt ein Testkit kauft und den Test bei euch zu Hause macht.

In unserem Sport arbeiten wir mit engem Körperkontakt, deshalb sind uns gewisse Hygieneregeln ja auch nicht fremd. Und in der jetzigen Situation sollten regelmäßige Tests genauso selbstverständlich sein wie regelmäßiges Duschen. Da fragen wir euch auch nicht vor jedem Training, wann ihr das letzte Mal geduscht habt, und wir brauchen auch keinen Nachweis darüber. Trotzdem erwarten wir, dass ihr es tut.

Wir sehen uns auf der Matte
Robert

06.06.2021 - Zurück in die Halle

Liebe Eltern, liebe Ju-Jutsuka, liebe Judoka,

auf diesen Moment haben die meisten von uns viele Monate gewartet: Die Corona-Schutzverordnung erlaubt es uns seit Anfang letzter Woche, auch wieder in der Halle zu trainieren. Ganz so schnell ging es dann doch nicht: Wir mussten intern noch einiges klären und organisieren, und auch die Stadt Herford war nicht darauf vorbereitet, die Sporthallen so schnell wieder für den Vereinssport zu öffnen. Doch ab Montag geht es für uns wirklich wieder auf die Matte.

Zunächst werden wir zu den Trainingszeiten trainieren, die schon im letzten Sommer galten:

  • die Judoka bis 12 Jahre trainieren montags von 17:00 bis 18:15 Uhr
  • die älteren Judoka trainieren donnerstags von 18:00 bis 19:30 Uhr
  • Ju-Jutsu U14 gibt es montags von 18:30 bis 19:45 Uhr
  •  BJJ-Training für alle Altersgruppen ist montags von 20:00 bis 21:30 Uhr
  •  Ju-Jutsu für alle ab 14 Jahren findet mittwochs von 20:00 bis 21:30 Uhr statt
  • die Ju-Jutsu-Wettkämpfer trainieren donnerstags von 16:30 bis 17:45 Uhr
  • Außerdem wollen wir sonntags von 11:00 bis 12:30 Uhr ein freies Training für alle Interessierten anbieten. Wer daran Interesse hat, möge bitte Stefan oder mich direkt ansprechen.

 

Die Pandemie ist noch nicht vorbei, deshalb gelten weiterhin besondere Regeln für das Training in der Halle:

  • Für das Training ist ein Impf-, Genesungs- oder Testnachweis notwendig. Der Testnachweis darf höchstens 48 Stunden alt sein und muss dem Übungsleiter vorgelegt werden.
    • Für Schüler:innen stellen die Schulen auf Wunsch einen Nachweis über die in der Schule durchgeführten Tests aus. Damit ist eine Teilnahme am Training möglich.
    • Für alle anderen gibt es auf der Website der Stadt Herford eine Übersicht über Teststellen, bei denen man sich kostenlos testen lassen kann.
  • In der Sporthalle gilt Maskenpflicht (medizinische Maske oder FFP-2). Die Maske darf nur beim Sport selbst abgelegt werden.
  • Die Halle bietet nur wenige Plätze für Zuschauer:innen. Eltern können ihre Kinder daher nur im Ausnahmefall in die Halle begleiten.
  • Beachtet bitte auch die Corona-Hinweise der TGH.

Wir sehen uns (endlich wieder) auf der Matte
Robert

21.05.2021 - Outdoor-Training nach Pfingsten

Liebe Judoka, liebe Ju-Jutsuka, liebe Eltern,

inzwischen geht der siebte Monat zu Ende, in dem wir nicht gemeinsam trainieren können. Aber es gibt Grund zur Hoffnung, dass diese Zeit bald vorbei sein könnte. Die Infektionszahlen sinken seit über zwei Wochen ziemlich stark, und es scheint, dass die dritte große Infektionswelle nun überstanden ist.

Für uns heißt das auch, dass wir - wenn die Inzidenz weiter sinkt und wir keine bösen Überraschungen erleben - demnächst wieder gemeinsam trainieren können. Dafür brauchen wir noch grünes Licht aus Politik und Verwaltung, aber die Planungen laufen hinter den Kulissen schon seit einiger Zeit, und Stefan und ich sind ständig mit der Turngemeinde in Kontakt.

Es wird, wie im vergangenen Frühjahr, wieder so sein, dass wir zuerst draußen, mit Abstand und ohne Körperkontakt trainieren werden, bis die Voraussetzungen für ein Training in der Halle wieder erfüllt sind. Dafür haben wir dienstags und freitags Trainingszeiten auf einer Wiese bzw. dem Beachvolleyball-Feld im Waldfrieden organisiert. Wenn nichts dazwischen kommt, können wir nächsten Freitag loslegen.

Für uns ist jetzt vor allem wichtig, die nötige Kapazität abzuschätzen und dann die Trainingsgruppen und -zeiten zu planen. Deshalb brauchen wir eure Rückmeldung: Wen von euch würden wir demnächst bei hoffentlich gutem Wetter beim Training wiedersehen?

Viele Grüße
Robert
21.02.2021 - Abteilungsversammlung und Online-Training

Liebe Judoka, liebe Ju-Jutsuka, liebe Eltern,

auch in diesem Jahr werden wir eine Abteilungsversammlung durchführen - allerdings findet sie wegen der COVID-19-Pandemie online via „BlueJeans“ statt, und zwar am Montag, den 08.03.2021, um 19 Uhr. Ich lade Euch alle recht herzlich dazu ein und bitte um rege Beteiligung.

Tagesordnung:
  1. Begrüßung
  2. Genehmigung des Protokolls 2020
  3. Berichte
    1. der Abteilungsleitung
    2. des Jugendwarts
    3. der Übungsleiter
    4. der Kassenwartin
    5. ggf. des TG-Vorstands
  4. Entlastung der Abteilungsleitung
  5. Wahl eines Wahlleiters
  6. Wahlen:
    1. Delegierte zur TGH-Delegiertenversammlung (Die Budo-Abteilung entsendet zwei Delegierte)
  7. Planung 2021
  8. Termine
  9. Verschiedenes

Wie immer dürfen alle Mitglieder ab 16 Jahren bei den Abstimmungen mitmachen - mitreden dürfen aber auch alle anderen.

Die Pandemie bestimmt unser Leben noch immer, und es ist nicht abzusehen, wann wir wieder gemeinsam auf der Matte stehen können. Wir wollen Euch aber trotzdem ein Sportangebot machen und haben deshalb mit einem wöchentlichen Online-Training begonnen. Wir trainieren immer donnerstags von 18 bis 19 Uhr ebenfalls über die Plattform „BlueJeans“. Stefan hat sich sehr für diese gemeinsame Trainingsmöglichkeit eingesetzt, und die ersten Test-Einheiten haben toll funktioniert. Ich würde mich sehr freuen, einige von Euch demnächst auf dem Bildschirm zu sehen.

Und zuletzt noch ein herzlicher Dank an alle, die unsere Sportler bei der Online-Abstimmung über den Sportler oder die Sportlerin des Jahres unterstützt haben. Devin hat in der Kategorie Ü16 verdient gewonnen - das ist ein schöner Abschluss für das schwierige Sportjahr 2020.

Mit sportlichem Gruß
Robert

19.12.2020 - Dezember 2020

Liebe Ju-Jutsuka, liebe Judoka, liebe Eltern,

es ist jetzt schon eine Weile her, seitdem ich mich im Juli das letzte Mal auf diesem Weg bei Euch gemeldet habe. Seitdem ist einiges passiert. Deshalb möchte ich, wie es sich zum Ende des Jahres eigentlich gehört, einen Rückblick auf das Jahr 2020 werfen und einen Ausblick auf 2021 wagen.

Rückblick...

Wir sind, was die Wettkämpfe angeht, ziemlich gut ins Jahr 2020 gestartet. Die Judoka waren bei der ersten Kreisliga, den Bezirkseinzelmeisterschaften der U15 und U18 und den Westdeutschen Einzelmeisterschaften der U18 ausgesprochen erfolgreich. Devin ist mit Platz 5 bei der WdEM nur ganz knapp an der Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft gescheitert. Die Ju-Jutsuka kämpften im Februar erfolgreich beim Lippe-Cup und den Kodokan Open, wo Anastasja jeweils die Goldmedaille erkämpfte.

Mitte März war dann für uns - wie für ganz Deutschland und weite Teile der Welt - plötzlich alles anders. Das Coronavirus bestimmte unseren Alltag, und Training oder Wettkämpfe waren auf einmal nicht mehr möglich. Zum Glück ist es zunächst gelungen, die Ausbreitung des Virus einzudämmen, und ab Mitte Mai konnten wir wieder trainieren. Zuerst nur im Freien und ohne Körperkontakt, was Stefan und mir einiges an Ideenreichtum abverlangt hat. Ich denke aber, dass es uns in den folgenden Wochen und Monaten ganz gut gelungen ist, auf dem Beachvolleyballfeld und auf der Wiese im Sportpark Waldfrieden abwechslungsreiche Trainingseinheiten zu gestalten. Und ein ganz besonderer Dank geht an Otto, der sich spontan bereiterklärt hat, für unsere U10 ein Eltern-Kind-Training anzubieten.

Ab Mitte Juli konnten wir auch wieder in der Halle trainieren. Endlich kam für mit der Matte unter unseren Füßen uns ein bisschen Normalität zurück. Trotzdem gab es natürlich noch Einschränkungen, zum Beispiel bei der Anzahl der Personen, die gleichzeitig in der Halle sein durften. Deshalb konnten wir auch für jede Gruppe nur einen Trainingstermin pro Woche anbieten.

Aber Not macht bekanntlich erfinderisch: Stefan hat ab Mitte August eine zusätzliche Trainingszeit am Sonntag gesichert und Capoeira als vierte Sportart in unserer Abteilung angeboten. Capoeira ist ein brasilianischer „Kampftanz“, der zu Zeiten der Sklaverei entstanden ist. Den aus Afrika stammenden Sklaven war es verboten, Kampfkünste oder Selbstverteidigung auszuüben. Deshalb versteckten sie diverse Kampftechniken in einem Tanz. Und genau wie Capoeira selbst ist auch unser Capoeira-Workout aus der Not heraus entstanden: Stefan hat sich während des Lockdowns intensiv damit beschäftigt, damit er ein Trainingsangebot machen kann, das ohne Körperkontakt funktioniert. Und das hat ihm in den ersten Wochen danach so viel Spaß gemacht, dass wir - auch nachdem wir wieder richtig trainieren durften - ein reguläres Trainingsangebot daraus gemacht haben.

Die steigenden Corona-Fallzahlen machten uns im Oktober mehr und mehr Sorgen und drohten, unsere Pläne für das Jahresende zu durchkreuzen. Und so kam es dann auch: Ende Oktober mussten wir den Trainingsbetrieb wieder einstellen. Das war sicher für jeden von uns eine schlechte Nachricht, denn damit hatten sich auch alle Pläne für den Rest des Jahres erledigt: Keine Gürtelprüfungen im Dezember, keine vorsichtige Rückkehr zum Wettkampfbetrieb. Auf der anderen Seite ist aber klar, dass wir ein sicheres Training nur dann anbieten können, wenn die Fallzahlen insgesamt niedrig sind. Denn beim Training schützt uns weder die Maske, die wir abnehmen wenn wir auf die Matte gehen, noch das Desinfektionsmittel, mit dem wir die Matte regelmäßig abwischen, sondern einzig und allein die Tatsache, dass unser Partner mit ziemlicher Sicherheit nicht ansteckend ist.

Nun ist wieder alles ungewiss. Keiner weiß, wie es weitergeht. Und es geht im Moment nicht in erster Linie darum, dass wir wieder auf der Matte stehen dürfen. Die Lage, in der wir uns befinden, ist ernst, und sie wird von Tag zu Tag verzweifelter. Ein Beispiel aus unseren eigenen Reihen zeigt, wie wichtig es ist, dass wir die Pandemie wieder unter Kontrolle bringen:

Devin, 16 Jahre alt, Judoka. Sportlich, Braungurt, Übungsleiter-Assistent und erfolgreicher Wettkämpfer. Wie die meisten von Euch wissen, hatte Devin im September einen schweren Unfall. Er wurde unverschuldet von einem Auto erfasst und musste mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. Wegen der Coronavirus-Pandemie durften seine Eltern an diesem Abend nicht bei ihm im Krankenhaus sein. In der Nacht kam dann die erlösende Nachricht: Devin schwebt nicht mehr in Lebensgefahr. Dass es für ihn einen freien Platz auf der Intensivstation gab und er dort beatmet werden konnte, hat ihm das Leben gerettet. Im September war das noch selbstverständlich, und wir können nur hoffen, dass das auch in Zukunft so sein wird.

Heute hat Devin noch immer mit den Folgen des Unfalls zu kämpfen, und auch wenn wahrscheinlich keine bleibenden Einschränkungen zurückbleiben werden, wird es noch eine lange Zeit dauern, bis er wieder auf die Matte zurückkehren kann. Aber viele von uns waren und sind in dieser schwierigen Zeit für Devin da und haben Zeit mit ihm verbracht, und das Lächeln auf Devins Gesicht, als er zum ersten Mal nach seinem Unfall wieder in die Halle kam, zählt zu den schönsten Dingen, die ich in diesem Jahr gesehen habe.

Alles in allem war 2020 sicher ein schwieriges Jahr. Aber gemeinsam haben wir sportlich aus diesem Jahr das Beste herausgeholt. Wir hatten im Sommer und Herbst fünf Monate wirklich tolles Training zusammen, und Ihr alle habt gezeigt, dass Ihr nicht nur auf der Matte zusammenhaltet. Deshalb war 2020 sicher nicht das Jahr, das wir uns versprochen hatten, aber es war auch kein verlorenes Jahr.

... und Ausblick

Es ist nicht klar, wann wir wieder gemeinsam trainieren können. Wir dürfen hoffen, dass die verschärften Maßnahmen nun endlich Wirkung zeigen, und dass die Fallzahlen im Frühjahr, wenn die Temperaturen steigen und das Wetter beser wird, so weit heruntergehen, dass wir wieder gemeinsam Sport treiben können. Ob das im März, im Mai oder noch später sein wird, liegt nun an uns allen.

Wenn es dann aber soweit ist, dann wird es eine Art verspätetes Weihnachtsgeschenk geben: Im Sommer wurde klar, dass wir in diesem Jahr deutlich weniger Ausgaben für Übungsleiter und Wettkämpfe haben werden. Wir haben uns deshalb dazu entschlossen, mit dem Geld neue Matten zu kaufen. Das wäre sowieso in den nächsten Jahren nötig gewesen. Stefan hat sich um alles nötige gekümmert, hat Angebote eingeholt, die Taekwondo-Abteilung mit ins Boot geholt und Fördergelder bei der Stadt beantragt. Und weil die Stadt Herford die Gelder noch in diesem Jahr bewilligt hat, liegen seit dem 9. Dezember 130 neue Matten in der Halle. Und ich freue mich darauf, sie mit Euch zusammen auszuprobieren.

Und noch eine Neuerung für 2021: Anastasja wurde in den Ju-Jutsu-Bundeskader aufgenommen. Das ist ein bisschen wie die Fußball-Nationalmannschaft, denn ab nächstem Jahr kann Anastasja zum Beispiel bei der Jugend-Europameisterschaft in Sankt Petersburg oder bei der Jugend-Weltmeisterschaft in Abu Dhabi für die Bundesrepublik Deutschland an den Start gehen - mit dem Bundesadler auf der Brust. Es ist aber auch anders als die Fußball-Nationalmannschaft, denn Anastasja bekommt dafür kein Geld, und es wird auch keine Sticker mit Anastasjas Gesicht in irgendwelchen Schokoriegeln geben. Stattdessen kostet das erst einmal eine Menge Geld - für Lehrgänge, Startgelder und ähnliches. Und Sankt Petersburg oder Abu Dhabi sind etwas anderes als Maintal oder Herzogenaurach - da kann man nicht einfach mal für ein Wochenende mit dem Wohnmobil hinfahren. Als Verein können und dürfen wir nur einen Teil dieser Kosten übernehmen, deshalb versuchen wir im Moment, Fördergelder, Spenden und Sponsoren für Anastasja zu gewinnen. Ich freue mich riesig, dass sich Anastasjas harte Arbeit im Training, ihre Zielstrebigkeit und ihr großer Einsatz nun auf diese Weise bezahlt machen. Und natürlich wünsche ich Anastasja viel Erfolg in ihrer neuen Rolle, vor allem aber auch viel Spaß, und dass es im Jahr 2021 überhaupt eine Europa- und eine Weltmeisterschaft geben wird.

Bevor es mit dem Training wieder richtig los geht, werden wir noch einige Wochen oder Monate warten müssen. Viele von uns versuchen, sich zu Hause fit zu halten. Es ist aber nicht immer einfach, sich selbst dazu zu motivieren. Stefan und ich überlegen deshalb, ob wir ein Online-Training anbieten wollen. Natürlich ist es schwierig, zu Hause Ju-Jutsu oder Judo zu trainieren - schon allein weil vielen von uns dazu ein Partner fehlt. Aber wir könnten uns vorstellen, unser Capoeira-Experiment aus diesem Jahr fortzusetzen, denn das kann jeder in seiner Wohnung machen. Die TGH würde uns dazu eine Video-Plattform zur Verfügung stellen. Es wäre interessant, Eure Meinung dazu zu hören. Wäre ein Online-Training etwas, bei dem Ihr mitmachen würdet?

Aber es gibt ja die Hoffnung, dass wir zumindest in der zweiten Hälfte des Jahres wieder normal trainieren können. Und wir wollen natürlich auch aus 2021 das Beste machen. Deshalb werden Stefan und ich uns demnächst wieder Gedanken machen, was unsere Pläne fürs nächste Jahr sein werden. Und dafür würden wir uns sehr über Anregungen von Euch freuen. Was wünscht Ihr Euch für 2021? Welche Schwerpunkte sollen wir setzen? Welche Ideen für besondere Aktionen habt Ihr? Und was können wir verbessern?

Zum Schluss möchte ich Euch noch auf den Sportehrentag der Turngemeinde aufmerksam machen. Jedes Jahr ehren wir besondere Sportler mit einer Feier im Sportpark Waldfrieden, so wie im vergangenen Jahr Sophie und Luis, oder im Jahr davor Anastasja, Nikita und Stefan. Dieses Jahr muss die Feier leider ausfallen, trotzdem gibt es natürlich auch in diesem Jahr in allen Abteilungen der TGH Sportler, die besonderes geleistet haben. Und der Verein möchte diese Leistungen auch in diesem Jahr anerkennen. Aus unserer Abteilung waren das in diesem Jahr Arne, Devin, Lenard, Sean und Simon, sowie unser U15-Kreisliga-Team (Arne, Lenard, Luca und Simon), dass 2019 Platz 1 in der Gesamtwertung geholt hat. Dafür gab es eine Urkunde und ein Geschenk vom Vorstand. Und statt der Feierstunde gibt es in diesem Jahr eine Online-Abstimmung über den Sportler oder die Sportlerin des Jahres, und zwar in den Kategorien Nachwuchssportler U16, Ehrenamtler, Sportler Ü16 und Mannschaft des Jahres. In jeder Kategorie hat der Vorstand drei Kandidaten nominiert, aus denen Ihr den Sieger wählen könnt. Und in drei der vier Kategorien wurden Sportler aus unserer Abteilung nominiert:

  • Arne als Nachwuchssportler U16 des Jahres
  • Devin als Sportler Ü16 des Jahres und
  • Das U15-Kreisliga-Team als Mannschaft des Jahres.

Abstimmen könnt ihr auf Facebook https://www.facebook.com/TurngemeindeHerford und Instagram https://www.instagram.com/turngemeinde_herford/. Die Abstimmung für Arne ist schon online, die anderen folgen in den nächsten Tagen. Es wäre echt schön, wenn Ihr alle fleißig für unsere Leute abstimmen würdet. Zum einen, weil die Jungs es wirklich verdient haben. Und zum anderen, weil es pro Gewinner 250 Euro unsere für  Abteilungskasse gibt.

Ich wünsche Euch allen und Euren Familien schöne Feiertage und alles Gute für 2021, und vor allem: Bleibt gesund!
Robert