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TG Fit!
TG Kids!

Training für Körper und Geist - Budo vereint Kampfkunst-Tradition mit effektiver Selbstverteidigung und modernem Zweikampfsport.

Wir trainieren wieder!

Durch die am 6. Mai bekanntgegebenen Lockerungen der Corona-Maßnahmen ist ab dem 7. Mai wieder der Sport im Freien erlaubt, ab dem 11. Mai auch wieder in Sporthallen - natürlich unter strengen Auflagen. Ab dem 30. Mai könnte dann auch wieder Kontaktsport erlaubt sein.

Wir haben nun ein Trainingskonzept erarbeitet, dass zusammen mit den anderen Regelungen unser Weg zurück in den Trainingsbetrieb ist. Seit dem 18. Mai trainieren die ersten Gruppen wieder.

Falls Ihr Interesse habt, jetzt wieder zu trainieren: Schreibt mir eine kurze Mail an budo@tgherford.de, damit wir entsprechend planen können.

Robert Maaßen
Abteilungsleiter

Corona-Trainingskonzept für Kinder im Grundschulalter

Corona-Trainingskonzept der Budo-Abteilung für Kinder im Grundschulalter (276,9 KiB)

Budoka zeigen Einsatz - Wir tragen Maske

Wegen der COVID-19-Pandemie können auch die Budo-Sportler der Turngemeinde Herford zur Zeit nicht gemeinsam trainieren. Aber Abteilungsleiter Robert Maaßen hat sich eine besondere Aktion einfallen lassen, um mit den Sportlern in Kontakt zu bleiben: Er stellt Gesichtsmasken im Stil der traditionellen Sportkleidung der Budoka her.

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Judo

Judo ist ein japanischer Kampfsport und zugleich ein Erziehungssystem, dessen zentrale Prinzipien der bestmögliche Einsatz von Körper und Geist und die gegenseitige Hilfe und Rücksichtnahme sind. Judo bietet eine ganzheitliche Bewegungs- und Koordinationsschulung, fordert aber auch Disziplin und Konzentration von den Judoka ein. Ebenso haben Toleranz, Rücksichtnahme und Fairness eine zentrale Bedeutung.

Ju Jutsu

Bei Ju Jutsu handelt es sich um ein modernes und besonders vielfältiges Selbstverteidigungssystem, welches Techniken und Traditionen anderer Kampfsportarten sinnvoll kombiniert. Ein Ju Jutsuka kämpft im Stand und am Boden, er versteht sich gegen Tritte und Schläge ebenso zur Wehr zu setzten wie gegen Umklammerungen, Festhalten oder Würgen.

Brazilian Jiu Jitsu

Brazilian Jiu Jitsu entstand Anfang des 20. Jahrhunderts in Brasilien. Die ursprüngliche Idee war, dass sich auch leichtere, kleinere – vielleicht auch schwächere Menschen sich gegen scheinbar überlegene Gegner behaupten können. Hierzu erlernen die Teilnehmer insbesondere Hebeltechniken, die auf die menschliche Physionomie zugeschnitten sind. Der Schwerpunkt liegt auf dem Kampf am Boden. Schläge und Tritte spielen im Brazilian Jiu Jitsu eine untergeordnete Rolle.

Trainingszeiten

Aufgrund der aktuellen COVID-19-Pandemie kann zur Zeit auch in der Budo-Abteilung kein normales Training stattfinden.

Im Moment trainieren wir aber wieder in Kleingruppen.

Näheres dazu hier.

 

Woche vom 29.06. bis 05.07.2020

Datum Zeit Gruppe Ort Trainer
Di, 30.06. 19:30 - 20:45 Uhr Ju-Jutsu 1 Beachvolleyball-Feld, Sportpark Waldfrieden Robert
Fr, 03.07. 18:15 - 19:15 Uhr Ju-Jutsu 2/Judo 2 (U15) Beachvolleyball-Feld, Sportpark Waldfrieden Robert
Fr, 03.07. 19:30 - 20:30 Uhr Judo 1 (U18) Beachvolleyball-Feld, Sportpark Waldfrieden Robert

Woche vom 06.07. bis 12.07.2020

Datum Zeit Gruppe Ort Trainer
Di, 07.07. 19:30 - 20:45 Uhr Ju-Jutsu 1 Beachvolleyball-Feld, Sportpark Waldfrieden Robert
Fr, 10.07. 18:15 - 19:15 Uhr Ju-Jutsu 2/Judo 2 (U15) Beachvolleyball-Feld, Sportpark Waldfrieden Robert
Fr, 10.07. 19:30 - 20:30 Uhr Judo 1 (U18) Beachvolleyball-Feld, Sportpark Waldfrieden Robert

 

Kontaktdaten

Robert Maaßen (Abteilungsleiter)
Telefon 01577 9623773
E-Mail

Budoka zeigen Einsatz - Wir tragen Maske

Wegen der COVID-19-Pandemie können auch die Budo-Sportler der Turngemeinde Herford zur Zeit nicht gemeinsam trainieren. Aber Abteilungsleiter Robert Maaßen hat sich eine besondere Aktion einfallen lassen, um mit den Sportlern in Kontakt zu bleiben: Er stellt Gesichtsmasken im Stil der traditionellen Sportkleidung der Budoka her.

Eine Gesichtsmaske im Alltag zu tragen ist für uns in Deutschland eine neue Erfahrung. In Japan, dem Ursprungsland der unter dem Oberbegriff Budo zusammengefassten Kampfsportarten, sind Menschen mit Mund-Nase-Bedeckung hingegen ein alltäglicher Anblick. Besonders, wer krank ist und andere anstecken könnte, trägt eine Maske, um die eigenen Keime nicht auf seine Mitmenschen zu übertragen. Und seit Beginn der COVID-19-Pandemie gehört auch bei uns das Tragen einer Gesichtsmaske beim Einkaufen oder in Bus und Bahn zum guten Ton - seit dem 27. April ist es sogar Pflicht.

Robert Maaßen, Leiter der Budo-Abteilung, in der die Sportarten Judo, Ju-Jutsu und Brazilian Jiu Jitsu bei der Turngemeinde Herford zusammengefasst sind, hat das auf eine Idee gebracht: "Bei uns in der Abteilung trainieren viele Kinder und Jugendliche, die demnächst wahrscheinlich wieder in die Schule müssen. Die brauchen spätestens dann auch alle Masken. Und warum sollen wir mit Maske nicht auch cool aussehen und unsere Begeisterung für unseren Sport zeigen?"

Herausgekommen sind dabei Gesichtsmasken mit einem Vorderteil aus Baumwollstoff, das er aus gebrauchten Keikogi, den Jacken der Budoka, geschnitten hat. Die geriffelte Struktur, die sogenannte Reiskornwebung, verleiht den Jacken normalerweise die nötige Stabilität und Griffigkeit. Eingefasst sind die Masken mit Stoffband in den gleichen Farben wie die Gürtel der Kampfsportler. "Unsere Gürtelfarbe zeigt unseren technischen Fortschritt in unserem Sport an. Darauf sind wir natürlich ein bisschen stolz", erläutert der Abteilungsleiter, der selbst einen schwarzen Gürtel im Judo trägt. Deshalb wird jede Maske in der Gürtelfarbe des zukünftigen Trägers hergestellt.

Die Kampfsportler der Turngemeinde wollen mit ihrer Aktion auch ein Zeichen setzen. Der Abteilungsleiter erläutert: "Höflichkeit, Respekt, Hilfsbereitschaft, Mut und Selbstbeherrschung - das sind die zentralen Werte unseres Sports. Und die Maske, die ja nicht den schützt, der sie trägt, sondern die Menschen in der Umgebung, symbolisiert genau das. Wir wollen damit zeigen, dass wir Corona ernst nehmen und uns um unsere Mitmenschen sorgen". Mit ihrer Aktion wollen die Kampfsportler auch Aufmerksamkeit für den Vereinssport wecken. "Es wird viel über die Fußball-Bundesliga geredet, aber da geht es ja mehr um wirtschaftliche Interessen als um Sport", sagt Maaßen. Die Schließung von Spiel- und Sportplätzen und der Wegfall von Vereins- und Schulsport bereiten dem 35-jährigen Sorge: "Menschen, besonders Kinder und Jugendliche, brauchen gute Bewegungsangebote".

Bei der Turngemeinde Herford erarbeitet man zur Zeit Konzepte, um auch in Zeiten von COVID-19 gemeinsame Sportangebote zu ermöglichen. Grundlage sind die zehn "Leitplanken", die der Deutsche Olympische Sportbund vorgelegt hat. Abteilungsleiter Robert Maaßen ist optimistisch, dass Sportgruppen bald wieder gemeinsam trainieren können, wenn auch vorerst nicht in gewohnter Art und Weise: "Wir arbeiten daran, den Vereinssport wieder zu ermöglichen. Um Abstands- und Hygieneregeln einhalten zu können, müssen wir uns aber neue Trainingskonzepte überlegen. Natürlich muss sich auch das Infektionsgeschehen günstig entwickeln, und die Politik muss die Rahmenbedingungen schaffen."